Hier finden Sie die Leitsätze unserer pädagogischen Arbeit, die wir gemeinsam im Team erarbeitet haben.
Neben unserem Bindungsangebot, unserem Zuspruch, den Räumlichkeiten und unserer wertschätzenden Haltung ist es vor allem Zeit, was Kinder brauchen. Zeit, sich in einem Spiel vertiefen zu können, Zeit sich ihren eigenen Weg zu suchen und Zeit, zu lernen und sich ohne Druck weiter entwicklen zu können.
Wir lernen voneinander. Häufig hört man den Satz: „Früher hatten die Kinder noch Respekt“. Was diesen Respekt jedoch oft ausmachte, waren autoritäre, strenge und zum Teil angsterfüllende Erziehungsstile. Dieser Stil findet sich in unserer Arbeit nicht wieder, aber auch wir sehen die Wichtigkeit einer wertschätzenden, freundlichen und ehrlichen Begegnung mit Menschen. Es ist uns wichtig, dass die Kinder diese Haltung verinnerlichen und jeden Menschen respektieren.
“ Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf“ (afrikanisches Sprichwort)
Zu dem Kind gehören beide Welten, die Welt Zuhause mit der Familie und die Welt im Kindergarten mit den anderen Kindern und den Erzieher*innen. Für das Kind ist es das Beste, wenn beide Welten zusammen arbeiten und alles dafür tun, dass es dem Kind gut geht. Gemeinsam werden wir das schaffen und Ihr Kind stark machen!
Wir möchten alle Kinder in ihrer Ganzheit verstehen und begreifen. Dazu gehört auch, dass wir über den Kindergarten hinaus, in die Welt der Kinder schauen. Wir interessieren uns nicht nur für das Lieblingsessen hier vor Ort, den Lieblingsspielbereich oder den besten Freund im Kindergarten, sondern auch für die Geschehnisse Zuhause oder bei Freizeitaktivitäten.
Wir schauen in die Welt der Kinder. Zu dieser gehört ihr Zuhause, ihre Umgebung, das Viertel, unsere Stadt. Wir verstehen uns als ein Teil dieses Quartiers und gehören zu Wuppertal. Wir möchten mit den Menschen, die hier ihre Heimat oder ihren Arbeitsplatz haben, zusammen arbeiten und leben. Wir möchten uns stetig weiterentwickeln und ein Ort werden, in dem nicht nur Kinder ein zweites Zuhause finden.
Zudem regen wir die Kinder dazu an, das Viertel aktiv und lebenswerter mitzugestalten. So wird es auch zu „ihrem“ Quartier.
Nachhaltigkeit und Selbstliebe sind wohl die Schlagwörter des aktuellen Zeitgeschehens. Wir wollen auch über die Elementarpädagogischen Themen hinausdenken und den Kindern diese Werte näher bringen. Wir wollen achtsam mit uns und unserer Welt umgehen.
„Humor ist, wenn man trotzdem lacht“. Unser Alltag ist oft stressig und wird häufig von negativen Geschehnissen beeinflusst. Besonders wichtig ist es da, nicht die Gelassenheit und die Freude zu verlieren. Wir lachen gerne und besonders dann, wenn es schwierig wird.
Fotos: Frederike Fikus